Unsere Geschichte - Gail Smith

Während der Evakuierung der Missionare kam ein Raptim Baby zur Welt

Als Geschäftsführerin unseres Büros in Pennsylvania war es Gail Smith gewohnt, unter Druck zu arbeiten. Aber gerade als sie ein Baby erwartete, brach eine Krise aus… Zum Glück hatte sie einen Plan B in der Schublade.

Im Sommer 2006 brach eine humanitäre Krise im Libanon aus. Infolgedessen mussten mehr als zwanzig Missionare, die für das International Mission Board arbeiteten, so schnell wie möglich evakuiert werden.

“Es drehte sich alles um Service aus Leidenschaft”

Gail Smith

Die Reisestelle des Mission Board wandte sich am späten Freitagnachmittag an Raptim, um die Dringlichkeit der Situation zu erklären. Gail Smith, die als Geschäftsführerin in unserem Büro in Pennsylvania arbeitete, handelte ohne zu zögern und das trotz der Tatsache, dass sie jeden Moment ein Kind erwartete.

„Unser Büro war am Wochenende geschlossen ...", sagte Gail,  "... aber es handelte sich immerhin um das International Mission Board und sie brauchten dringend Hilfe. Selbstverständlich gab ich ihnen sofort meine private Telefonnummer und wir vereinbarten, am Samstagmorgen um Punkt sechs Uhr morgens mit der Arbeit zu beginnen."

Sie riefen bereits um fünf Uhr morgens an und Gail arbeitete den ganzen Tag, fortwährend und zeitgleich mit den Vereinten Nationen zu Einzelheiten des Evakuierungsplans im Gespräch. Gail beschloss gegen 19 Uhr Feierabend zu machen, ohne dass auch nur ein einziger Reiseplan ausgestellt worden werden konnte.

Am Sonntagmorgen fing alles von vorne an, doch zu ihrer Überraschung musste Gail plötzlich ins Krankenhaus - sie lag in den Wehen! Sie übergab an Ihre Kollegin Paige, und weg war sie auch schon. Schon kurze Zeit später hielt sie bereits ein süßes, kleines Mädchen in den Armen.

Gails Engagement beeindruckte die Reisestelle des International Mission Board schwer. „Ich möchte, dass Sie wissen, wie sehr wir die Arbeit schätzen, die Gail Smith und Paige Vogie für uns geleistet haben", erklärte David Steverson, Vizepräsident des International Mission Board.

„Sie waren sehr freundlich, extrem hilfreich und mehr als nur bereit zu helfen – ganz gleich zu welcher Tages- und Nachtzeit", sagte Steverson. „Gail hat alles so lange ausgearbeitet, bis sie ins Krankenhaus musste, um ihr Baby zu bekommen.“

„Seit jenem Tag", sagte Gail, „scherzen wir mit der Reisestelle des International Mission Board darüber, ob ich nicht noch einmal ein Kind bekommen möchte. Für mich steht fest, dass es sich unterm Strich schlicht und ergreifend um meine Leidenschaft für Kundenservice gehandelt hat."

Sich für einen langjährigen Kunden einzusetzen, ist für Gail einfach selbstverständlich. „Diese Geschichte erzähle ich immer gerne, ich werde das wohl nie vergessen“, fügt sie hinzu.

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