Unsere Geschichte - Leo Van Dongen

Eine Person, 31 wundervolle Dienstjahre

Unser ehemaliger Geschäftsführer erinnert sich an so manche Anekdote.

Leo van Dongen, ehemaliger Geschäftsführer von Raptim Niederlande, hat sich vor nicht allzu langer Zeit in den Ruhestand verabschiedet. Er begann seine Karriere bei Raptim im Jahre 1982 und verblieb bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2013 – und blickt auf wundervolle 31 Jahre Dienstjahre zurück.

Mit Fug und Recht können wir behaupten, dass Leo eine Art lebendes Archiv verkörpert, vor allem im Hinblick auf die Geschichte von Raptim Niederlande. Auch wenn wir ihn nicht persönlich treffen konnten, hatte er so manche Anekdote über Raptim zu erzählen – bis in die Anfänge von Raptim. Allein deswegen lieben wir es, mit ihm zu plaudern. 

“Damals durften Flugzeuge ja nur bei Tageslicht fliegen und mussten am frühen Abend zwischenladen, um über Nacht am Boden zu bleiben.”

Die ersten von Raptim unternommenen Charterflüge nach Afrika benötigten beispielsweise über zehn Tage für eine einzige Hin- und Rückreise. „Heute ist das schlicht unvorstellbar, aber damals gab es noch keine radargestützte Navigation. Darum durften Flugzeuge ja nur bei Tageslicht fliegen und mussten am frühen Abend zwischenlanden, um über Nacht sicher am Boden zu bleiben“, erinnert er sich.

Die Erstflüge starteten in Amsterdam und machten ihre erste Zwischenlandung in Rom, um den Papst vor dem Weiterflug zu besuchen. Seine Heiligkeit segnete alle Passagiere, damals ausnahmslos christliche Missionare, und wünschte ihnen eine sichere Reise, sowie viel Erfolg an ihren Zielorten.

„Auf dem Weg nach Afrika kam es immer wieder zu kleineren Streitigkeiten, meist ging es um die genaue Uhrzeit der Heiligen Messe“, sagt Leo. „Das Durchreisen von verschiedenen Zeitzonen erschwerte die exakte Uhrzeit der Heiligen Messe und die Passagiere taten sich manchmal schwer damit, die beste Lösung zu finden.“

Und weil es noch nicht kompliziert genug war, erforderte die Teilnahme an der Heiligen Messe ein Fasten von Mitternacht an. „Aufgrund der Zeitverschiebung am Abflugort, waren die Reisenden oft im Zweifel darüber, wie sie die Situation angemessen meistern sollten“, erzählt uns Leo weiter.

Für Leo ist es ein Privileg, beruflich einen Teil dazu beigetragen zu haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. „Raptim bietet einzigartigen Menschen preiswerte und bequeme Reisen an. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich daran teilhaben durfte.“, sagt er nicht ohne Stolz. „Wenn ich in der Abendzeitung über die Ankunft von dringend benötigten Hilfsgüterlieferungen in Krisengebieten lese, dann denke ich manches Mal für mich, ‘Leo, das sind deine Passagiere’.“

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